Salute,
Ohne zu übertreiben: ich bin einer der schönsten Flüsse der Insel Korsika und einer der letzten wilden Flüsse Europas...
Ich entspringe auf 2128 m Höhe dem Gebirgsmassiv des Incudine, in der Nähe des Waldes der Bavella und über 56 km hinweg stürze ich in Kaskaden über Felsen hinab bis zum Meer, um schließlich den Strand von Propriano zu bilden.
Meine Tage in Freiheit sind gezählt.
Bald wird sich inmitten meines Flußbettes ein 40 m hoher Staudamm aus Beton erheben.
Und um mich herum, hat im Zusammenhang mit den Vorarbeiten, die Verwüstung der Natur deutliche Spuren hinterlassen, aber das ist erst der Anfang...
Jahre eines unermüdlichen Kampfes meiner Freunde, Georges Mattei, des Vereins der Verteidigung des Rizzanese und all der anderen konnte letztlich nicht verhindern , daß man heute mit dem Bau dieses Staudamms begonnen hat.

Im November 2006 lehnte der Staatsrat die Gesuche einer Reihe von Umweltschutzorganisatioinen ab, die dieses Massaker verhindern sollten.
So ist das...
Mehr als 200 Millionen Euro wird dieses irrsinnige Projekt verschlingen, das nicht wieder gutzumachende Schäden sowohl im ökologischen als auch kulturellen, historischen und menschlichem Bereich zur Folge haben wird.
Wie ist es nur möglich, daß ein solches Projekt zu einer Zeit realisiert wird, in der vielerorts in Europa der Abbau zahlreicher Staudämme und die Renaturierung der Flüsse geplant ist?
Ich bin traurig. Und mir wird angst
Rizzanese.
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Dunkle Wolken über der Rizzanese
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